9 Dinge, die in keinem Zero Waste-Urlaub fehlen dürfen

1 – Unverpackte und minimalistische Kosmetik einpacken

Hier willst du nicht nur an Einwegverpackungen, sondern wegen des Handgepäcks auch Platz, Gewicht und Flüssigkeiten einsparen. Die feste Haar- und Körperseife von Savion ist leichter als ein konventionelles flüssiges Produkt in der Flasche, sondern auch ergiebiger. Aufbewahren kannst du sie in einer Metalldose, zum Beispiel dieser hier.

Und nun überlege dir, was du wirklich brauchst. Zahnbürste und ein entsprechendes Etui, feste Zahnpasta, die erwähnte Haar- und Körperseife und eine Hautcreme. Vielleicht noch ein Zero Waste Deo. Und wie immer: alles Unverpackte einfach in einer Metalldose aufbewahren. Für die Make-Up Träger*innen unter uns: im Strand-Urlaub schminkt man sich eh fast nicht. Da reicht dann auch ein Mascara, Concealer und ein Rouge. Vielleicht noch ein Lippenstift für schickere Abende. Fertig.

 

2 – Digitale Tickets und eigene Karten herunterladen

Fahrkarten machen viel Müll. Alternativ bieten die meisten Transportanbieter heutzutage aber auch E-Tickets und Boardkarten fürs Handy an. Dadurch hast du auch eine Sache weniger, die du herumschleppen musst oder verlieren kannst. Genauso kannst du es auch mit Stadtkarten handhaben. Statt dir kostenloses Karten mit geben zu lassen, lädst du sie einfach im Voraus auf dein Handy runter. Oder du buchst ein Internetpaket und nutzt Google Maps vor Ort.

 

3 – Eigene Snacks und Getränke

An Bahnhöfen und Flughäfen ist das Essen oft nicht nur nicht gerade lecker, sondern auch einfach überverpackt. Ein in Plastikfolie, Sticker und Pappbox verpacktes Sandwich gefällig? Ist auch ganz bestimmt suuuuuperfrisch. Um das zu umgehen, kannst du einfach unverpackte Nüsse, Gummibären und Schokolade im Stoffbeutel mitbringen. Wir kennen da einen ganz tollen Laden in Kreuzberg, der beides verkauft.

 

4 – Essensbehälter und Besteck mitbringen

Wenn man unterwegs isst, drücken die meisten Cafés einem Pappteller und Plastikbesteck in die Hand. Du kannst aber auch deine eigenen Brottüten oder eine eigene Lunchbox mitbringen und dein Essen einfach in den eigenen Behälter füllen. Und wenn du’s nicht aufessen kannst, hast du gleich was für später dabei. Achtung Müllfalle: vergiss nicht, einen Löffel und eine Gabel einzupacken. Ein Messer wirst du im Handgepäck nicht mitnehmen können, aber mit Löffel und Gabel kommst du ja schon sehr weit.

 

5 – Wiederverwendbare Servietten

Die kennst du sicher noch aus Omas Haushalt: die guten alten Textil-Servietten. Nehmen wenig Platz weg und ersparen die unendlichen Papierservietten, die Cafés einem immer hinterher schmeißen.

 

6 – Eigenen Becher und Flasche

Dass Papp-Kaffeebecher viel Müll machen, wissen wir ja alle. Es gibt mittlerweile aber auch viele wiederverwendbare Takeaway-Becher. Und statt dir jeden Tag teuer eine Plastikflasche Wasser zu kaufen, bringst du einfach eine eigene mit.

Ins Handgepäck gehören keine Flaschen mit Flüssigkeiten, die größer als 100ml sind. Außer sie sind leer. Den Trick könnt ihr euch zu Nutze machen und nehmt einfach eine leere Glasflasche in den Flieger und füllt sie nach der Security Kontrolle auf. Spart Geld und schont die Umwelt. Achtung: in manchen Ländern ist das Trinkwasser ungenießbar und muss abgekocht werden. Daher informiere dich vorher darüber.

 

7 – Strohhalme

Wenn du gerne Cocktails am Strand trinkst, sind da oft Plastikstrohhälme dabei. Die sehen zwar nett aus, werden aber nach der ersten Benutzung gleich weggeschmissen. Daher einfach einenEdelstahlstrohhalme mittragen.

 

8 – Zwei Jutebeutel

Jutebeutel sind toll, weil sie gleichzeitig unglaublich vielseitig sind, mit viel befüllt werden können, aber auch ganz einfach selbst in der kleinsten Handtasche verschwinden können. Einen kannst du für spontane Einkäufe in deiner Tasche verstauen. Wenn du mal länger unterwegs bist, kannst du den anderen für deine benutzte Lunchbox oder Strohhälme benutzen. Dann wird deine Handtasche oder Rucksack auch nicht von etwaigen Lebensmittelresten verschmiert.

 

9 – Unnötige Mitbringsel vermeiden

Souvenirs sind eine große Müllfalle. Verzweifelt kauft man Familie und Freunden am letzten Urlaubstag irgendwelche Gegenstände, aber kann damit keiner was anfangen. Und dann landet das meiste kurz- oder langfristig verlegen in den Müll. Überlege dir vor jedem Kauf, ob du das wirklich brauchst und ob es irgendeinen Nutzen hat. Im Zweifelsfall lässt du es dir über Nacht durch den Kopf gehen, bevor du es kaufst.

 

Haben wir irgendetwas vergessen? Hast du auch noch Tipps? Twittere uns auf @origunverpackt und die besten Tipps werden wir diese Woche retweeten.

Zug-Foto: Josh Nezon

 

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